METHODIK

Wie wir belegen

Im Internet steht viel. Über Streuobstwiesen steht besonders viel — beeindruckende Zahlen, die seit Jahren von Website zu Website wandern, bis niemand mehr weiß, wo sie eigentlich herkommen.

Wir wollten das nicht mitmachen. Deshalb gilt in unseren Artikeln eine einfache Regel:

Jede Zahl hat eine Quelle — oder sie steht nicht da.

Die vier Etiketten

Am Ende jedes Artikels findest Du den Beleg-Kasten. Dort bekommt jede Zahl und jede Kernaussage eines von vier Etiketten:

✓ geprüft

Wir haben die Aussage wörtlich gegen die Originalquelle abgeglichen: Studie, Gesetz, amtliches Dokument, Seite für Seite.

≈ sinngemäß

Der Inhalt ist belegt, die Formulierung ist von uns. Ehrlich gesagt: Das ist der Normalfall guten Schreibens.

⊕ eigene Auswertung

Wir haben mehrere Quellen zusammengerechnet oder verglichen. Die Rechnung ist unsere, die Zutaten sind belegt.

◆ Praxiswissen

Das wissen wir aus unserer eigenen Arbeit auf den Wiesen, an den Bäumen und in der Mosterei. Kein externer Beleg — aber gelebte Erfahrung, und als solche gekennzeichnet.

Und die Zahlen, die fehlen?

Manche berühmte Streuobst-Zahl wirst Du bei uns vergeblich suchen. Nicht, weil wir sie nicht kennen — sondern weil wir ihre Originalquelle (noch) nicht gefunden haben. Solange das so ist, lassen wir die Zahl weg. Auch wenn sie gut klingen würde. Gerade wenn sie gut klingen würde.

Wenn wir einen Fehler gemacht haben oder Du eine Quelle kennst, die uns fehlt: Schreib uns. Wir korrigieren lieber einmal öffentlich als zehnmal leise.

Alle Artikel mit Beleg-Kasten findest Du im Streuobstwissen.