OBSTBAUMPFLEGE IN NIEDERSACHSEN · FÜR KOMMUNEN, VORHABENTRÄGER, UNTERNEHMEN UND PRIVAT
Wer Obstbäume pflanzt und sich dann selbst überlässt, hat in zehn Jahren keine Kulturlandschaft, sondern teure Ruinen. Wir drehen das um: Unsere ausgebildeten Obstbaumwartinnen und -warte erfassen jeden Baum, sagen Dir ehrlich, was nötig, was empfohlen und was Kür ist — und arbeiten zum vereinbarten Budget. In Niedersachsen und Bremen, vom Hausbaum bis zur Obstallee.
Fachlicher Austausch vor Ort: Am 22.11.2026 laden wir gemeinsam mit dem Pomologen-Verein zum Vernetzungstreffen Obstbaumpflege nach Sehlingen.
Vier Ausgangslagen, ein System.
Obstbäume an Straßen, auf Friedhöfen, in Parks: erfasst, geplant, budgetiert, dokumentiert — für Haushalt und Rechnungsprüfung nachvollziehbar.
Fachgerechte Entwicklungspflege mit Nutzungsperspektive auf Kompensationsflächen. Lückenlos berichtet, direkt an die Naturschutzbehörde.
Obstbäume auf dem Gelände, um die sich niemand kümmert: ein Pflegevertrag mit festem Jahresbudget — und auf Wunsch eine Erntetag-Aktion fürs Team. Und ein Produkt für Kunde und Belegschaft.
Ein alter Baum, keine Zeit, keine Ahnung? Ehrliche Einschätzung und eine ausgebildete Obstbaumwartin aus Deiner Nähe — aus unserem Netzwerk.
Und auch nicht automatisch Naturschutz, wenn man ihn einmal pflanzt und dann vergisst. Er will über Jahrzehnte erzogen, genutzt und gepflegt werden. Wo das fehlt, vergreisen die Kronen, es wird gefährlich — und am Ende sieht der Schnitt nur noch das Lichtraumprofil, nicht die Frucht, die Langlebigkeit und nicht das Potenzial für Landschaft und Menschen.
Das ist kein Vorwurf an den Bauhof. Der hält Wege sicher und frei. Obstbäume sind nur eine eigene Disziplin — wie ein Mitarbeiter der Gemeinde selbst sagt:
Unsere Kollegen vom Bauhof sind keine Obstbaumprofis, sie haben beim Rückschnitt in den vergangenen Jahren lediglich die Verkehrssicherungspflicht und das Lichtraumprofil im Blick gehabt.
Torben Schwarze · Bauamt der Gemeinde Kirchlinteln
Erst Nutzung und fachgerechte Pflege machen aus Bäumen eine lebendige Landschaft mit Mehrwert — statt einer Dauerbaustelle im Haushalt.
Wir sind Obstbaum-Fans. Und trotzdem sagen wir Dir, wenn ein Baum nicht mehr zu retten ist, wenn ein Standort für Obst schlicht falsch ist oder wenn eine Maßnahme ihr Geld nicht wert ist. Manchmal ist der alte Habitatbaum mit der Höhle das Wertvollste auf der Fläche. Manchmal hat an einer engen Straße ein großkroniger Obstbaum keinen Platz.
Wir schauen genau hin — Lage, Ziel, Auflage, Zustand — und daraus wird eine Empfehlung in drei Stufen: nötig · empfohlen · Kür. Du behältst das Heft in der Hand. Wir nehmen Dir die Arbeit ab, wo Zeit und Fachwissen fehlen.
Ja, wir haben ein Eigeninteresse an vitalen, tragenden Bäumen. Genau deshalb funktioniert unsere Arbeit.
Jeder Baum mit Foto, Zustand und Pflegebedarf, digital in der SEPP-App des Pomologen-Vereins. Daraus entstehen Baumkartei und Übersichtsplan. Mit Standortanalyse auf Grundlage des notwendigen Kontexts.
Kategorisierung der Bäume. Ein Entwicklungspflegeplan über mehrere Jahre: Maßnahmen je Baum oder Gruppe, Prioritäten in drei Stufen, Budget je Jahr. Ausschreibungsreif, rechtssicher, wie es gebraucht wird.
Maßnahmen nach Bedarf und Budget, zum vorher vereinbarten Festpreis. Du beauftragst, was Du brauchst — nicht mehr.
Durch ausgebildete Obstbaumwartinnen und -warte nach den Standards der Obstbaumpflege — mit Augenmaß und Sachverstand.
Ein Pflegebericht mit Vorher-nachher-Fotos, Stunden und Kosten gegen Plan — vorlegbar bei Naturschutzbehörde, Förderstelle und Rechnungsprüfung. Hinterlegt im Pflegetagebuch in der SEPP-App für unkomplizierte Folgebeauftragung nach dem tatsächlichen Bedarf.
Wie viel Du bei uns beauftragst, entscheidest Du. Drei Wege haben sich bewährt:
Wir erfassen und bewerten den Bestand und schreiben ein Leistungsverzeichnis, das Obstbäume versteht — nicht nur Lichtraum. Die Pflege vergibst Du dann selbst, an wen Du willst.
Zum Beispiel für die Stadt Verden: Bestand aufgenommen, Ausschreibung vorbereitet. Schnittauftrag nach Ausschreibung an Fachbetrieb aus unserem Netzwerk.
Erfassung, Pflegeplan, Schnitt, Bericht — alles aus einer Hand, Jahr für Jahr planbar. Modular und klar strukturiert.
Zum Beispiel für die Gemeinde Ganderkesee: zwei Bestände erfasst und geplant, einen davon beauftragt. Eine dritte Fläche kam kurzfristig dazu und lief nach demselben System mit. Am Ende ein Abschlussbericht fürs Naturschutzamt — mit Empfehlungen für die nächsten Jahre.
Wo Vereine und Nachbarschaft die Bäume gepflanzt haben und ernten, arbeiten wir mit ihnen — nicht an ihnen vorbei. Wir übernehmen die Fachschnitte und entscheiden gemeinsam, was bleibt. Vor- und Nacharbeit, Schnittgut und Ernte bleiben im Dorf. So können Kosten gespart werden und die Verbindung erhalten bleiben. Langfristig angelegt, und so, dass die Bäume dem Ort etwas zurückgeben.
Zum Beispiel in Sehlingen: Der Dorfverein wollte die Straßenobstbäume erst selbst pflegen — und merkte schnell: „Da müssen Profis ran.“ Mit Unterstützung der Gemeinde Kirchlinteln haben wir ein Konzept entwickelt, das zum Dorf passt. Das Schnittgut kam aufs Osterfeuer.

Josh Immendorf — Obstbaumwart mit zweijähriger Ausbildung an der Thüringer Obstbaumschnittschule, Fachplaner für naturnahes öffentliches Grün, Ausbilder in der Obstbaumwart-Ausbildung der LEB. Mitglied im Pomologen-Verein und Gründungsmitglied des Fachverbands Obstgehölzpflege.

Steffen Schulz — Obstbaumwart (Schule für Obstbaumpflege), Landschaftsökologe (M. Sc.), Seilklettertechnik SKT-A, Arbeitssicherheit Motorsäge. Leitet bei uns Obstbaumpflege und Monitoring.
Wir arbeiten nach den Standards der Obstbaumpflege des Pomologen-Vereins und sind Gastgeber des jährlichen Vernetzungstreffens Obstbaumpflege. Wo ein Bestand größer ist als unser Team, holen wir ausgebildete Partnerinnen und Partner aus unserem Netzwerk dazu — für Dich bleibt es ein Ansprechpartner, ein Plan, ein Bericht.
FACHLICH BESTENS VERNETZT
Ein Obstbaum ist nie nur ein Baum: Er hängt an Ernte, Verwertung, Fläche und an den Menschen, die ihn gepflanzt haben. Deshalb denken wir Pflege mit Nutzung, Wertschöpfung und Region zusammen — Streuobst zu Ende gedacht.


Alle kennen das Wort, kaum wer weiß, was dahintersteckt.

Seit 2023 gibt es erstmals ein Regelwerk für die Pflege großkroniger Obstbäume.

Die Bäume, die wir heute bewundern, wurden alt, weil sie gebraucht wurden.
Das hängt von Zahl, Alter und Zustand der Bäume ab. Deshalb steht am Anfang die Erfassung: Wir ordnen jeden Baum einer Kategorie zu.
Aus der Kategorie folgt die Maßnahme — und dafür nennen wir Dir einen Festpreis je Baum. Das Erstgespräch ist kostenlos. Unser Beiblatt mit Leistungen und Konditionen schicken wir Dir mit der Antwort auf Deine Anfrage.
Das hängt von der Kategorie ab, die wir bei der Erfassung vergeben:
Wie das in Deinen Haushalt passt, entscheiden Schnittziel und Budget: Wir schnüren daraus pragmatische Pakete — etwa erst die Jungbäume und die dringenden Fälle, den Rest verteilt über bis zu fünf Jahre. Auch das Schnittgut ist eine Stellschraube: Wir entsorgen es, legen es für den Bauhof bereit oder bauen gemeinsam mit Bauhof oder Dorfverein eine Benjeshecke daraus.
Nein. Erfassung, Bewertung und Leistungsverzeichnis gibt es auch einzeln. Die Pflege kann dann jeder qualifizierte Betrieb übernehmen.
Selbst im Raum Verden, Rotenburg, Heidekreis, Bremen, Oldenburg und Ammerland. In den übrigen Regionen mit ausgebildeten Partnerinnen und Partnern aus unserem Netzwerk.
Ja. Jede Maßnahme endet mit einem Pflegebericht: Fotos, Stunden, Kosten gegen Plan.
Ja — von der Anwuchspflege bis zur Abnahme und darüber hinaus. Ausgleich und Ersatz
Schick uns Deinen Bestand oder Deine Fläche — wir sagen Dir ehrlich, was nötig, was empfohlen und was Kür ist. Zwei Minuten Formular, ein Rückruf, ein kostenloses Erstgespräch. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.
Josh Immendorf
Obstbaumwart und Streuobstkoordinator
0157 32703427 · obstkultur@nordappel.de
Steffen Schulz
Obstbaumwart, Leitung Obstbaumpflege und Monitoring
0163 9059820 · obstkultur@nordappel.de